Zeitsprung von einer historischen in eine qualitätsorientierte, moderne Glockengießerei

Beim Eintritt in die alte Gusshalle spüren Besucher die Mystik des traditionsreichen Handwerks. Ein 200 Jahre alter Holzflammofen ist hier jedoch nicht nur geschichtliches Dokument, sondern bei großen Glockengüssen werden darin mit trockenem Fichtenholz noch immer bis zu 10 Tonnen Bronze geschmolzen. 

Ein Meisterwerk des „Glockenmuseums“ ist die gelungene Vernetzung „musealer Räume“ mit „lebendigem Handwerk“. Können doch Besucher den Gießern während der Betriebszeiten in der modernen und farbenfrohen Glockengießerei bei ihrer Arbeit zusehen. Das Herz der neuen Glockengießerei ist eine 6 Meter tiefe Grube, in der eine Glocke mit maximalem Gewicht von 37 Tonnen gegossen werden könnte. 

Der Glockenguss ist ein Höhepunkt in der Glockenherstellung. Für den Segen wird vor dem Guss gebetet. Beim monatlichen großen Guss werden immer mehrere große Glocken mit einem Gesamtgewicht von einigen Tonnen für verschiedene Länder gegossen. Bei Grassmayr werden die Gusstermine nur Kunden mitgeteilt. Besucher, welche zufällig während eines Glockengusses im Museum verweilen, werden zu diesem spannenden Ereignis eingeladen. Mit Tiroler Gussschnaps als Draufgabe!

 

 

 

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