Der Klöppelfänger, ein besonderes Bauteil alpenländischer Läutekultur

Die europäische Glockenkultur ist geprägt von unterschiedlichen und variantenreichen Läutearten, die je nach Region sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelt haben.  Bekannt sind z.B. das englische „Change Ringing“, das slowenische Gleichklangläuten, das spektakuläre „Volteo“-Läuten in Südspanien oder das Ambrosianische Läutsystem in Mailand.

 

Typisch für die Alpenregion sind Klöppelfänger, die den Klöppel durch einen Haken fest halten, sodass ein Schwingen der Glocke möglich ist, ohne das der Klöppel die Glocke anschlägt. Für das Läuten öffnet eine Magnetsteuerung die Klöppelhalterung. So beginnt und endet das Läuten ohne langsames Ein-  und Ausklingen, das vor allem beim Hochläuten als störend empfunden wird.  Mit Klöppelfängern ist auch ein Läuten mit zeitlichen Absätzen möglich  (z.B. 15 sec Läuten, 5 sec Pause, 15 sec Läuten, …), das besonders beim Angelusläuten sich zu ihrer typischen Klangschönheit entfaltet.  

 

Klöppelfänger waren in ganz Österreich und Südtirol sowie in den Südbayrischen, Schwäbischen und Allgäuer Kirchen Teil der Läutekultur. Da jedoch die Montage und die Steuerung von Klöppelfängern nicht so einfach ist, wurden sie oftmals bei einer Erneuerung von Läutesystemen aus „Vereinfachungsgründen“ stillgelegt; teilweise sogar mit der nicht zutreffenden Begründung, dass Klöppelfänger für die Glocken schädlich seien.  Mit der wiederkehrenden Wertschätzung auch ehemaliger Läutekulturen in Europa, wird auch die Besonderheit des Glockenläutens mit Klöppelfängern wieder erkannt und wiederbelebt. 

 

 

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