Jede Glocke ist ein musikalisches und künstlerisches Unikat

Jede Glocke wird für ihre Bestimmung individuell konstruiert. Bei der Ergänzung eines bestehenden Glockengeläutes werden vorab die wichtigsten Partialtöne (Teiltöne) der bereits vorhandener Glocken analysiert. Je nach musikalischer Anforderung oder kultureller Tradition wird die neue Glocke betreffend ihrer künftigen Klangharmonie definiert und die Rippe (so nennt man die Glockenform) berechnet. Die Angabe einer Glocke erfolgt jeweils mit dem am stärksten wahrnehmbaren Hauptton, dem sogenannten Schlagton (Nominalton). 

 

Eine mittelschwere Oktave-Glocke mit dem Schlagton a/1 wiegt ca. 450 kg. Für den südländischen Raum erklingen Glocken mit dem Schlagton a/1  in dünnerer  Rippe mit ca. 370 kg, während für manche Geläute Glocken ebenfalls mit dem Schlagton a/1, jedoch in schwerer Rippe, mit ca. 620 kg gegossen werden. Bei Glockenspielen wird das Gewicht einer a/1 Glocke entsprechend der Größenordung aller anderen Glocken berechnet. 

 

Entgegen der üblichen Glockenberechnung für a/1 = 440 Hertz (die Einheit Hertz gibt die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde an) wurde in der Glockengießerei Grassmayr z.B. für die Berliner Symphoniker eine a/1 Glocke mit 444 Hertz gegossen. 

 

Je größer eine Glocke ist, desto tiefer klingen ihre Teiltöne. Eine Glocke mit dem Ton a/3 wiegt ca. 8 kg, während eine wesentlich tiefer klingende a/0 Glocke ca. 4 Tonnen wiegt.

 

Die als Pdf angehängten Listen mit den Glockentönen, Gewichten und Durchmessern vermitteln Richtangaben zur Orientierung. Die tatsächlichen Maße hängen jedoch von der gewünschten Rippenart und den geforderten Teiltönen ab.   

 

  >> GRASSMAYR - Rippenvarianten für Läuteglocken

  >> GRASSMAYR - Läuteglocken mittelschwere Rippe  

  >> GRASSMAYR - Glockenspielglocken  

 

 

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